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Hahnanschlußbrücke



Zur Einsparung von Fremdblut ist bei definierten operativen Eingriffen intraoperativ die Re-Bluttransfusion stark angestiegen. Die Fremdblutgaben konnten deutlich reduziert werden. Zur schonenden Blutsammlung in der intraoperativen bzw. postoperativen Phase haben sich die intra-Hahnnschlussbrücken-Verteilersysteme als Verbindungsstelle zu den Auffangbehältnissen bestens bewährt. Die intra-Hahnanschlussbrücke ist vielfältig einsetzbar. Während der intraoperativen Phase werden die in das Wundgebiet eingelegten Redon-Drainagen mit den Ansatzstücken der intra-Hahnanschlussbrücke verbunden, und zwar auf die jeweils entsprechende CH-Stärke der Drainage. Meist wird ein doppellumiger Absaugschlauch in Verbindung mit einem Infusionsbesteck auf die intra-Hahnanschlussbrücke aufgesteckt. Über das Infusionsbesteck wird Kochsalzlösung und Heparin dem fließenden Wundsekret aus dem Wundbereich in einen Sekretauffangbehälter zugeführt. Mit dem Waschvorgang kann begonnen werden, sobald mindestens 2000 ml Flüssigkeit, vermischt mit Heparin und Wundsekret, in dem Auffangbehälter vorhanden sind. Die Produkte werden gassterilisiert geliefert (Ethylenoxid).

Hahnbanksysteme Intramultilock



Alle Hahnbanksysteme können kundenspezifisch zusammengestellt werden, auch als Systeme mit Filter, Dreiwegehahn etc. Die Verlängerungen sind lieferbar männlich/weiblich oder männlich/männlich in den Längen 50, 100, 150 und 200 cm. Auf Wunsch fertigen wir auch Sets in kundenspezifischer Zusammenstellung. Die Produkte werden gassterilisiert geliefert (Ethylenoxid).

Hahnbankzubehör




intra-Tumeszenz-Set



Verteilersystem zur subcutanen Application von verdünnter Lokalanästhesielösung. Die Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA) ist eine Regionalanästhesie der Haut und des subkutanen Fettgewebes durch direkte Infiltration großer Volumina eines verdünnten Lokalanästhetikums. Der Gedanke, das Einbringen von Flüssigkeit mit der Betäubung zu verbinden, bedeutet, dass die zuvor bei Fettabsaugungen notwendige und immer risikobehaftete Allgemeinnarkose für diesen Eingriff verzichtbar wird. Das intra-Tumeszenz-Set nach Dr. Sattler / Dr. Stenger wurde speziell als Verteilersystem konzipiert, um große Mengen von entsprechend verdünnter Lösung (bis zu 6 Litern) zu injizieren, z.B. bei Liposuktionen. Durch die parallele Verwendung mehrerer Kanülen, die an das intra-Tumeszenz-Set nach Dr. Sattler / Dr. Stenger angebracht werden, wird die Infiltrationsdauer verkürzt, wobei die Flüssigkeit an den einzelnen Kanülen mit einer relativ geringen Geschwindigkeit gefördert wird. Dadurch wird ein zu rascher Druckaufbau vermieden, der von Patienten häufig als unangenehm empfunden wird. Die Produkte werden gassterilisiert geliefert (Ethylenoxid). Sie sind ausschließlich zum Einmalgebrauch bestimmt.